Ich bitte euch nun, Brüder und Schwestern, bei der Barmherzigkeit Gottes: Bringt euren Leib dar als lebendiges, heiliges Gott wohlgefälliges Opfer – dies sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Nach dieser Textstelle ist der Gottesdienst keine sonntägliche Veranstaltung. Der echte Gottesdienst besteht nach Röm 12,1 vielmehr darin, dass wir unser ganzes Leben Gott als ein lebendiges Opfer zur Verfügung stellen und ein heiliges Leben vor ihm führen. Gottesdienst besteht demnach vor allem im gelebten Christsein, indem wir die biblischen Aufträge unter der Woche leben – nämlich:
1) Gebet und Anbetung Tag für Tag.
2) Gemeinschaft als Christen untereinander leben und pflegen.
3) Einen missionarischen Lebensstil führen und Zeugnis ablegen von der Wahrheit, „sei es gelegen oder ungelegen“ (2Tim 2,4).
4) Das Bleiben in der Lehre Jesu und der Apostel: indem wir sowohl Hörer als auch Täter des Wortes Gottes sind.
Ich hörte von einem Pfarrer, der an den Ausgang seiner Kirche folgenden Schriftzug anbringen ließ: „Jetzt beginnt der Gottesdienst“. Sprich: Das echte Gemeindeleben und der echte Gottesdienst findet innerhalb der Woche statt. Für mich dient der Sonntagmorgen vor allem ...
0 Kommentare
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. Juli 2010 um 08:42 Uhr
Dieses Musikvideo von Britt Nicole handelt davon, wie Menschen ohne Hoffnung und Perspektive gefunden werden. Um das Video zu drehen, war sie zwei Tage mit dem Auto unterwegs an unterschiedlichen Orten, um Menschen Hoffnung und die Liebe Gottes weiterzugeben. Sie hat einfach Menschen angesprochen, ihnen von der Liebe Gottes und von Jesus erzählt, sie hat mit Menschen gebetet, sie ermutigt und getröstet. Und sie fordert auch andere dazu auf, sich für das Gute zur Verfügung zu stellen, die Chance zu ergreifen und aus dem grauen Alltagstrott heraus zu treten. U.a. heißt es in ihrem Lied:
Warum schwimmen wir mit dem Strom?
Warum wählen wir den einfacheren Weg?
Warum gehen wir immer auf Nummer sicher?
Liebe kam, um uns den richtigen Weg zu zeigen.
Liebe ist die Chance, die wir ergreifen sollten.
Laufe heraus aus dem grauen Alltagstrott.
So, wenn du die Möglichkeit bekommst, wirst du sie nutzen?
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. April 2010 um 15:35 Uhr
Praktische Impulse für das „Jahr der Stille 2010“
Geschrieben von: Karin Popp
Dienstag, den 13. April 2010 um 08:04 Uhr
Im letzten Gemeindebrief hab ich über das „Jahr der Stille“ geschrieben und aufgezeigt, wie wichtig es auch für Jesus war, Zeiten der Stille zu haben um aufzutanken in Gottes Gegenwart. Jesus lebte in einem Wechsel zwischen Arbeit/Dienst und Zeiten der Zurückgezogenheit. Diese Zeiten der Stille vor Gott waren für ihn absolut wichtig. Er ließ sich diese Zeiten nicht rauben. Er hat sie eingebaut in seinem Lebensrhythmus. Und von Jesus dürfen wir lernen.
Auch für uns ist es wichtig solche Auszeiten zu haben. Wenn wir ständig mit Vollgas unser Leben leben, so brennen wir mit der Zeit aus. Auch wir brauchen, so wie Jesus, Zeiten der Ruhe, Entspannung und Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater. Zeiten, wo wir zur Quelle kommen und trinken, bei ihm, und wo wir danach wieder frisch gestärkt an unser Werk gehen können.
Wie Eltern für ihre Kinder Einschlafrituale haben, so tun auch uns Rituale gut und helfen uns, zur Ruhe zu kommen. Ganz frei können wir das einbauen, was uns gut tut. Hier einige Beispiele:
Ein neues Jahr hat begonnen und ist nun schon einen Monat alt. „Kinder, wie die Zeit vergeht“, denkt sich so mancher. Wir haben zurückgeblickt und das alte Jahr 2009 Revue passieren lassen. Viele Ereignisse haben dieses alte Jahr geprägt. - Und das Neue? Was wird sich wohl alles ereignen?
Jeder Einzelne von uns steht in einer anderen Lebenssituation. Bei den Meisten von uns herrscht rege Betriebsamkeit. Unser Alltag ist geprägt von wenig Ruhe und viel Arbeit. Vieles verlangt unsere ganze Aufmerksamkeit und Zeit: die Familie, Arbeitsstelle, Freunde, Gemeinde, Schule, Kinder, Hobbys und noch mehr. Wir Menschen sind heutzutage eingespannt in ein Netz von vielen Aktivitäten. Und zur Ruhe zu kommen ist gar nicht mehr so einfach. Dabei ist es so wichtig, sich nicht getrieben von Sachen durch den Alltag zu bewegen. Es ist wichtig, auch mal zur Ruhe zu kommen. Wir brauchen Stille - mitten in unserem Lebensalltag!
Die Volksmission Schwäbisch Hall wünscht allen ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2010. Sofern wir an Gott und an Jesus Christus glauben, dürfen wir hoffnungsvoll und beruhigt wissen, dass wir "Von guten Mächten wunderbar geborgen" sind, wie die Musiker von Glashaus es in diesem Lied (das einst Dietrich Bonhoeffer in Kriegsgefangenschaft im 2. Weltkrieg verfasste) ausdrücken. In der diesjährigen Jahreslosung 2010 lesen wir: "Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich" (Johannes 14,1, Die Bibel). Vielleicht ist es mal wieder dran, sich Stille-Zeiten zu nehmen, inne zu halten und sich in die Stille und Einsamkeit zurückzuziehen um im Gebet Gott zu begegnen und seinen Frieden und Ruhe neu zu spüren.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. Februar 2010 um 08:17 Uhr
Teenage Affluenza
Geschrieben von: Benjamin Bürger
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 15:38 Uhr
Wenn du Essen im Kühlschrank hast, ein Dach über dem Kopf, Kleider am Leib und etwas Schlaf in der Nacht, dann geht es dir besser als 75% der Menschen auf der Erde. Hast du Geld auf der Bank und in deinem Geldbeutel, dann gehörst du zu den reichsten 8% der Weltbevölkerung. Wenn du niemals den direkten Gefahren eines Krieges ausgesetzt warst oder der Einsamkeit der Gefangenschaft, der Qual der Folter oder des Hungers, dann geht es dir besser als 500 Millionen Menschen. Wenn du einen Gottesdienst besuchen kannst ohne Furcht vor Belästigung, Verhaftung oder Ermordung, dann bist du besser dran als 3 Milliarden Menschen auf der Erde.
Im Videoclip geht es um "Teenage Affluenza". Affluenza ist das sog. Wohlstandssyndrom und beschreibt die psychische Störung bei Menschen, die im Wohlstand leben, jedoch unzufrieden sind. Teenage affluenza beschreibt demnach Teenager, die, obwohl sie alles haben, trotzdem permanent unzufrieden sind.
Die Supervisorin, Coach und Paartherapeutin Birgit Schilling betont, dass es für sie wichtig ist, sich von ihren übersteigerten Wünschen und Vorstellungen zu trennen und diese loszulassen.
Weiter schreibt sie: "Wenn all diese Gedanken mich noch nicht wieder innerlich gerade richten, denke ich an Frauen in Nepal, die morgens oft noch nicht wissen, wie sie ihre Kinder abends satt kriegen. Ich denke an Frauenrechtlerinnen im Iran oder Myanmar. Spätestens dann schüttele ich den Kopf über mich satte reiche Frau im Westen, die mal wieder nichts Besseres zu tun hat, als Sehnsucht nach allem Möglichen zu haben. Diese Sehnsucht ist ein Luxusleiden unserer westlichen Gesellschaft, dass sich in Nullkommanichts auflösen würde, hätte ich existenzielle Not. Ich habe mich entschieden, mich an dem zu freuen, was tatsächlich ist und mich nicht in der Sehnsucht nach unerreichbaren Träumen zu verlieren." (Quelle: Joyce 4/2009)
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. Februar 2010 um 08:18 Uhr
Keine Sorgen und Schmerzen mehr! (I will rise / Chris Tomlin)
Geschrieben von: Benjamin Bürger
Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 09:22 Uhr
Es gibt viele niedergeschlagene und betrübte Menschen. Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Einsamkeit und Ausweglosigkeit sind keine Seltenheit mehr. Zudem gibt es viele kranke Menschen. Das ZDF berichtete in einer Nachrichtensendung, dass z.B. Depression bereits heute in Europa als die vierthäufigste Erkrankung gilt und man rechnet sogar damit, dass die Erkrankung in einigen Jahren auf Platz 2 liegen wird. Doch ganz gleich, wie die persönliche Notsituation auch aussieht. Statt Trost, Ermutigung und Verständnis zu erfahren machen viele Menschen leider auch die Erfahrung, dass sie in ihrer jeweiligen Situation nicht verstanden werden oder sie fühlen sich alleine gelassen. Die Religionsethnologin und Fernsehjournalistin Ariane Martin spricht von einer 'Kultur der Hinrichtung' mit einem feindlichen und herabwürdigen Umgangston in unserer Gesellschaft. So seien viele Beziehungen heute von Lieblosigkeit, Oberflächlichkeit, Neid, Ignoranz, Macht- und Statusdenken, Konkurrenz, Unverständnis und Unachtsamkeit geprägt.
Doch Jesus bietet uns seine Hilfe an, wenn wir uns an ihn wenden und ihn im Gebet darum bitten. So sagte er einmal: "Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen" (Matthäus 11,28 - Die Bibel). An anderer Stelle sagt Jesus sogar: "Für den, der glaubt, ist alles möglich" (Markus 9,23 - Die Bibel). Jesus lädt also ein an ihn zu glauben und sein Vertrauen ganz auf ihn zu setzen. Menschen können uns enttäuschen. Jesus wird uns niemals enttäuschen. Er ist immer nur ein Gebet weit von uns entfernt. Der Songwriter Chris Tomlin singt in dem Lied 'I will rise': “Und ich werde aufstehen und mich erheben, wenn du meinen Namen rufst. Keine Sorgen und keine Schmerzen mehr. Ich werde mich erheben auf Adlersflügel, vor meinem Gott auf meinen Knien und ich werde mich erheben, ich werde aufstehen, ich werde mich aufmachen. Und ich höre die Stimmen vieler Engel singen: Würdig ist das Lamm (= Bildersprache, steht für 'Jesus'). Und ich höre das Schreien eines jeden sehnsüchtigen Herzen: Würdig ist das Lamm. Ja, ich werde aufstehen, ich werde mich erheben, ich werde mich aufmachen.“