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Sonntag 26.09.201010:30 Gottesdienst Predigt: Benjamin Bürger
Offene Gemeinschaft oder christliche Clique?
Geschrieben von: Benjamin Bürger
Donnerstag, den 30. April 2009 um 13:11 Uhr
Das Video zeigt ein amerikanisches Mädchen, das nach einer durchzechten Nacht, sich am nächsten Morgen mit dem Auto auf dem Nachhauseweg befindet. Dabei sieht sie, wie eine Gruppe fröhlicher Jugendlicher, die vor ihr den Zebrastreifen überquert, sich auf den Weg in die Kirche befindet. Und sie entschließt sich spontan dazu, ebenfalls in diese Kirche zu gehn. Man sieht ihr dabei an, dass sie traurig, desillusioniert und innerlich leer ist.
Doch zuerst begegnet ihr aufgrund ihres Outfits (sie trägt ein relativ knappes Trägerkleid) ein ablehnendes Kopfschütteln einer Christin/Mutter. Dann wird sie - obwohl sie in ihrer Traurigkeit nicht zu übersehen ist, von einer Gruppe fröhlicher Jugendlicher einfach nicht wahrgenommen, als gäbe es sie nicht. Und sie geht nicht in die Kirche hinein.
Dieses Video soll Christen, die zu sehr in ihrer christlichen Clique und in ihrer eigenen Welt leben, wachrütteln.
Eine Frage, die sich für Kirchen, Hauskreise, Jugendgruppen und für jeden einzelnen Christen stellt, ist: Sind wir eine offene und einladende Gemeinschaft, mit einem echten Interesse für unsere Mitmenschen, oder bleiben wir lieber unter uns, haben dabei unseren Spaß, doch unsere Mitmenschen sind uns vielleicht gar nicht so wichtig: ja, oftmals nehmen wir sie nicht einmal wahr.
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Armin Kaufmann
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Ich bin ein junger Christ, ich wünsche mir das unsere Gemeinde VM immer ein offenes Ohr für unsere Mitmenschen hat,es muss einfach unsere Aufgabe werden das wir auf unsere Mitmenschen zu gehen und sie einladen um das Wort Gottes zu hören, ich habe selbst erlebt wie sehr mich unser Herr Jesus Christus liebt, als ich das Video von dem einsamen Mädchen sah, musste ich weinen,mir sind die Tränen gekommen und ich kniete nieder und habe zu meinem Herrn gebetet, das er mir alle meine Sünden vergibt und ich darf wissen das ich geliebt und errettet wurde, ich will es mir zur Aufgabe machen andere Menschen zu Jesus Christus zu führen.
Wir sollten immer offen sein für unsere Mitmenschen.
In einer Predigt fragte ich uns: „Was sind wir? Eine offene Gemeinschaft oder eine christliche Clique?“ Sind wir eine abgeschlossene christliche Gruppe, die hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt ist? Oder sind wir auch eine offene Gemeinschaft, die einen Blick und ein echtes Interesse für ihre Mitmenschen hat, die andere einladen und in ihre Gemeinschaft mit aufnehmen?
Bonhoeffer sagte einmal: „Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist“. Und aus Markus-Evangeli um Kapitel 5 Vers 44 geht hervor, dass die größte Aufgabe im Leben darin besteht, anderen zu dienen. Auch bei vielen Christen dreht sich ihr Leben leider oftmals nur um sich selbst. Zu dienen bedeutet aber, für andere Menschen zu leben und für sie da zu sein.
In einer Predigt habe ich den Dienst der Christen als „Dienst der Versöhnung“ beschrieben. Und zwar sind wir dazu berufen worden, dazu beizutragen, dass Menschen mit Gott versöhnt werden, damit das gestörte Verhältnis zu Gott wiederhergestel lt wird – so wie es im 2. Korintherbrief Kapitel 5 Vers 20 steht: „Wir beten an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Aber das geschieht nicht einfach so, quasi von alleine! Sondern man muss Zeit, Engagement, Einflussnahme und Aufmerksamkeit investieren! Allerdings muss man sich das auch vornehmen, für andere offen zu sein und ihnen zu dienen. Dan Kimball, ein amerikanischer Pastor schreibt, „dass wir als Gläubige die Menschen in unserem Umfeld, die keine Christen sind, in unser eigenes Leben, unser soziales Handeln und in unsere Gebete einschließen“ müssen. Und der Pastor Brian McLaren schreibt in einer knappen Zusammenfassung: „Menschen durch Gespräche, Freundschaft, positive Einflussnahme, Begleitung, Einladung, Herausforderung, Gelegenheit, Dialog, Tanz und etwas, das einem zu tun angeboten wird, zu Jesus führen“.
Sich für andere zu öffnen ist allerdings für einen allein oft zu anstrengend: Aber wenn viele sich daran beteiligen, dann wachsen wir zu einer liebevollen und offenen Gemeinschaft zusammen, die im Reich Gottes viel erreichen wird. Besonders wichtig sind hier auch die Hauskreise, aber auch der Seniorenkreis und der Jugendtreff, indem man sich als Gruppe um einzelne Menschen bemüht und verantwortlich für sie fühlt, ein echtes Interesse für sie hat und sie in die eigene Gemeinschaft willkommen heißt und integriert.
Einige Fragen zum Schluss: Sind wir offen gegenüber unsere Mitmenschen in der Gemeinde und für Menschen, die Jesus noch nicht kennen? Nehmen wir sie wirklich wahr, sind sie uns wichtig, sprechen wir sie an und integrieren wir sie in unsere Gemeinschaft oder bleiben wir vielleicht viel lieber unter uns: in unserer netten christliche Clique? Jesus hatte immer ein offenes Ohr für die Menschen. Er war ein Mann des Volkes, der ihre Nähe suchte und sein Leben für andere lebte: Lasst es uns ihm gleichtun!
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Wir sollten immer offen sein für unsere Mitmenschen.
„Offene Gemeinschaft oder christliche Clique?“
In einer Predigt fragte ich uns: „Was sind wir? Eine offene Gemeinschaft oder eine christliche Clique?“ Sind wir eine abgeschlossene christliche Gruppe, die hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt ist? Oder sind wir auch eine offene Gemeinschaft, die einen Blick und ein echtes Interesse für ihre Mitmenschen hat, die andere einladen und in ihre Gemeinschaft mit aufnehmen?
Bonhoeffer sagte einmal: „Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist“. Und aus Markus-Evangeli um Kapitel 5 Vers 44 geht hervor, dass die größte Aufgabe im Leben darin besteht, anderen zu dienen. Auch bei vielen Christen dreht sich ihr Leben leider oftmals nur um sich selbst. Zu dienen bedeutet aber, für andere Menschen zu leben und für sie da zu sein.
In einer Predigt habe ich den Dienst der Christen als „Dienst der Versöhnung“ beschrieben. Und zwar sind wir dazu berufen worden, dazu beizutragen, dass Menschen mit Gott versöhnt werden, damit das gestörte Verhältnis zu Gott wiederhergestel lt wird – so wie es im 2. Korintherbrief Kapitel 5 Vers 20 steht: „Wir beten an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Aber das geschieht nicht einfach so, quasi von alleine! Sondern man muss Zeit, Engagement, Einflussnahme und Aufmerksamkeit investieren! Allerdings muss man sich das auch vornehmen, für andere offen zu sein und ihnen zu dienen. Dan Kimball, ein amerikanischer Pastor schreibt, „dass wir als Gläubige die Menschen in unserem Umfeld, die keine Christen sind, in unser eigenes Leben, unser soziales Handeln und in unsere Gebete einschließen“ müssen. Und der Pastor Brian McLaren schreibt in einer knappen Zusammenfassung: „Menschen durch Gespräche, Freundschaft, positive Einflussnahme, Begleitung, Einladung, Herausforderung, Gelegenheit, Dialog, Tanz und etwas, das einem zu tun angeboten wird, zu Jesus führen“.
Sich für andere zu öffnen ist allerdings für einen allein oft zu anstrengend: Aber wenn viele sich daran beteiligen, dann wachsen wir zu einer liebevollen und offenen Gemeinschaft zusammen, die im Reich Gottes viel erreichen wird. Besonders wichtig sind hier auch die Hauskreise, aber auch der Seniorenkreis und der Jugendtreff, indem man sich als Gruppe um einzelne Menschen bemüht und verantwortlich für sie fühlt, ein echtes Interesse für sie hat und sie in die eigene Gemeinschaft willkommen heißt und integriert.
Einige Fragen zum Schluss: Sind wir offen gegenüber unsere Mitmenschen in der Gemeinde und für Menschen, die Jesus noch nicht kennen? Nehmen wir sie wirklich wahr, sind sie uns wichtig, sprechen wir sie an und integrieren wir sie in unsere Gemeinschaft oder bleiben wir vielleicht viel lieber unter uns: in unserer netten christliche Clique? Jesus hatte immer ein offenes Ohr für die Menschen. Er war ein Mann des Volkes, der ihre Nähe suchte und sein Leben für andere lebte: Lasst es uns ihm gleichtun!