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Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber, oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? (Apostelgeschichte 3,12, die Bibel)
Die Israeliten in Jerusalem waren sehr erstaunt und außer sich über die unglaubliche und wundervolle Heilung eines Mannes, der an beiden Beinen von Geburt an gelähmt war, doch jetzt laufen konnte und zweifelsfrei geheilt war. Die Bewohner in Jerusalem sahen mit eigenen Augen, wie dieser Mann jetzt herumspringen konnte und Gott von ganzem Herzen dafür lobte und dankte.
Nicht aus eigener Kraft und Fähigkeit: Die Israeliten glaubten jedoch, dass Petrus und Johannes dieses Wunder durch ihren besonders frommen und religiösen Lebensstil, und weil sie selbst im Besitz dieser übernatürlichen Kräfte und Fähigkeiten waren, bewirken konnten. Doch diesen Glauben musste Petrus enttäuschen.
Er weist alle Ehre von menschlicher Machbarkeit von sich, indem er auf eine ganz andere Person hinweißt, dessen Name über alle Namen steht: Jesus Christus. So können wir in Vers 16 nachlesen, dass dieser Mann durch sein Vertrauen auf den Namen Jesus und durch die Kraft dieses Namens von seiner Lähmung geheilt wurde. Auch wir können im Übrigen aus eigener Kraft und (gutgemeinten) Frömmigkeitsanstrengungen kein einziges Wunder vollbringen noch die Erfüllung unserer Gebete und Wünsche bewirken. Stattdessen lädt Jesus uns ein, auf seinen Namen zu vertrauen. Durch diesen Glauben werden dann auch heute immer wieder wundervolle Heilungswunder geschehen.
Es geschehen noch Wunder: Bei der Glaubenskonferenz der Volksmission, die 2011 in Waiblingen stattfand, erlebten wir, wie ungefähr 10 Personen von verschiedenen Krankheiten und körperlichen Leiden durch Gottes Kraft spontan geheilt wurden. Jeder sollte dabei kurz berichten, wovon er geheilt wurde und so lobten und dankten wir gemeinsam Gott für das, was er an diesem Tag getan hatte. Besonders bewegt hat mich, dass bereits während der Lobpreis- und Anbetungszeit eine Frau Heilung erlebte – noch bevor ein Wort gepredigt und ein (Heilungs-)Gebet gesprochen wurde.
Es bleiben sicher auch unbeantwortete Fragen stehen, wenn nicht alle geheilt und nicht alle unsere Wünsche erfüllt werden. Damit müssen wir leben lernen. Glaube bedeutet eben auch, in allem Jesus zu vertrauen. Lasst uns aber gleichzeitig weiterhin auf seinen Namen und die Macht dieses Namens vertrauen – und wir werden Gottes Eingreifen erleben und seine Wunder sehn. |